Die beflügelte Lehrperson

Wir sind der festen Meinung, dass das Zeitalter der erhöhten Technologienutzung im Lehrberuf imminent und die Zeit der EinzelkämpferInnen in der Schule definitiv vorbei ist. Es ist schlichtweg nicht möglich, ohne Hilfe und Teamwork mit dieser hohen Arbeitsbelastung umzugehen.

Um Technologie effektiv in der Schule nutzen zu können, braucht deine Schule (oder zumindest ein Jahrgang) ein einheitliches System. Dies ist essentiell, damit die SchülerInnen deine technologischen Reformen nicht als zusätzliche Aufgaben, sondern auch als eine Erleichterung ihrer Arbeit anschauen! Bei einem einheitlichen Konzept erfolgt die Einführung der technologischen Abläufe viel schneller und effizienter.

Heutzutage bieten immer mehr Firmen einheitliche Schul- und Klassenverwaltungssysteme an, sowohl Internetgiganten wie Microsoft (Office 365 Education) und Google (G-Suite for Education), als auch kleinere Firmen wie classroom.ch.

Wir entschieden uns nach gründlichem Überlegen für die G-Suite for Education (Google), weil wir bemerkten, dass der Internetgigant das nötige Geld hat, um sein Produkt laufend zu verbessern.

Erschrecke dich nicht! Obwohl wir nach wie vor von G-Suite for Education begeistert sind, wissen wir, dass die Methoden, die wir dir zeigen, mehrheitlich auch mit anderen Systemen durchgeführt werden können.

Was ist G-Suite for Education?

Das G-Suite for Education ist ein schulisches Software-Tool-System, das wir seit dem Schuljahr 2015/2016  benutzen. Das System läuft unter einer eigenen Domain. Die Domain ist geschlossen, d.h. von aussen nicht erreichbar. Alle Schülerinnen und Schüler haben ihren eigenen Account (vorname.nachname@domain.ch), womit sie auf verschiedene Google-Applikationen von verschiedenen Geräten (Desktop, Laptop, Handy, Tablet) zugreifen können. Die verschiedenen Applikationen greifen nahtlos in einander und interagieren sehr gut mit Google Classroom, dem Unterrichtverwaltungsprogramm des Systems.

Mit Hilfe des digitalen Klassenzimmers kann die Lehrperson die Lerninhalte planen, durchführen und verwalten.

Wenn die SchülerInnen unsere Schule verlassen, löschen wir ihre Accounts und die damit verbundenen Daten.

Google verspricht, keine Daten zu sammeln, weshalb die Schülerinnen und Schülern in ihren Accounts auch keine Werbungen sehen. Die Daten laufen auf europäischen Servern.

Für öffentliche Schulen fallen keine Kosten an (bis auf die Kosten für die eigene Domain). Der Speicherplatz ist für jeden Benutzer unbegrenzt.

Aus der Schulpraxis: Stammdaten und E-Mails von Schülerinnen und Schülern bzw. von Lehrpersonen können per csv importiert werden. Gruppenzugehörigkeiten und Funktionen werden über „Gruppen“ bzw. „Rechte“ gesteuert.

Weitere Informationen:
→ Google Classroom: https://edu.google.com/products/productivity-tools/classroom/
→ Neue Funktionen auf Classroom Hilfe
→ G-Suite for Education beantragen

Printscreen-Bilder: Copyright google.com